Die Ampel sagt „ja, vielleicht, nein" – aber nicht warum. Für alles, was mehr als eine Farbe braucht, hat jedes Bild und jedes Video im Medien-Pool eine eigene Kommentarspur. „Bitte etwas heller", „das Logo ist angeschnitten", „genau dieses nehmen wir fürs Titelbild" – direkt am Medium, nicht in einer E-Mail, die niemand mehr wiederfindet.
So kommentierst du
- Tippe im Medien-Pool ein Bild oder Video an – es öffnet sich formatfüllend.
- Unten in der Leiste findest du Kommentare. Die Zahl daneben zeigt, wie viele es schon gibt.
- Tippe darauf, schreib deinen Kommentar und schick ihn ab.
Auf den Kacheln in der Übersicht siehst du unten rechts eine kleine Sprechblase mit Zahl – so erkennst du auf einen Blick, wo etwas besprochen wurde. Die Sprechblase zeigt sich nur, wenn es auch etwas zu lesen gibt.
Ein Kommentar darf bis zu 500 Zeichen lang sein. Das reicht für eine klare Ansage und hält die Spur lesbar.
Intern oder für alle sichtbar
Beim Schreiben entscheidest du pro Kommentar:
- Intern – nur dein Team liest mit. Der richtige Ort für „unscharf, aber der Kunde mag es".
- Öffentlich – erscheint auch auf der Freigabe-Seite, die du mit deinem Kunden teilst.
Voreingestellt ist intern. Öffentlich wird ein Kommentar nur, wenn du das aktiv umschaltest – so rutscht nichts versehentlich nach außen.
Mitglieder mit der Rolle Junior schreiben immer intern. Ihre Kommentare erscheinen nie auf der Freigabe-Seite.
Kommentare von Kundenseite
Hast du einen Pool geteilt, kann jede Person mit dem Link auch kommentieren – ohne Konto, ohne Anmeldung. Solche Kommentare erscheinen bei euch als „Gast".
Zwei Dinge, die du dazu wissen solltest:
- Alle Gäste sehen sich gegenseitig. Teilst du denselben Link mit mehreren Parteien, lesen sie gegenseitig ihre Kommentare mit – so, wie sie auch die Bewertungen der anderen sehen.
- Alle Gäste heißen „Gast". Wer genau geschrieben hat, steht nicht dabei. Wenn dir das wichtig ist, teile lieber pro Partei einen eigenen Pool.
Deine internen Kommentare bleiben dabei unsichtbar – auch die Zahl an der Sprechblase zählt für Gäste nur das, was sie auch lesen dürfen.
Kommentare lassen sich nicht löschen
Ein einmal geschriebener Kommentar bleibt stehen – auch dein eigener. Das ist Absicht: eine Rückmeldung, die später spurlos verschwinden kann, ist keine verlässliche Grundlage für eine Freigabe.
Willst du eine Diskussion beenden, gibt es zwei Wege: Beende die Freigabe des Pools (dann kommt niemand mehr an den Link), oder lösche das betreffende Medium – mit ihm verschwinden auch seine Kommentare.
Wer erfährt davon
Jeder neue Kommentar landet im Aktivitäten-Feed deines Teams. Ein Klick darauf springt direkt zum kommentierten Medium.
Per Mail oder Push wirst du nicht benachrichtigt – ein Kunde, der eine Galerie durcharbeitet, würde dir sonst dreißig Meldungen schicken. Möchtest du trotzdem aktiv informiert werden, schaltest du das in deinen Benachrichtigungen unter „Kommentare" ein.
Wie es weitergeht
Damit dein Kunde überhaupt mitkommentieren kann, brauchst du zuerst den Link: Einen Medien-Pool teilen. Und wenn ihr euch einig seid, machst du aus der Auswahl einen Post.